Eubiose vs Dysbiose – isst du deinen Darm außer Rand und Band?

von Christine Feeberger | 22.01.2026 | Tipps

Die effektivste Maßnahme für ein relativ stabiles Mikrobiom ist eine angemessene Ernährung. Daher gilt: nicht nur du hast Hunger, auch deine Bakterien.

Nur, was ist für unser Mikrobiom lecker? Alles, was viel Faserstoffe, resistente Stärke und Inulin enthält. Inulin ist ein Bestandteil in vielen Gemüse- und Obstsorten, der für uns unverdaulich ist. Im Dickdarm nützen für uns wichtige Bakterien mit immunologischer und antientzündlicher Wirkung Inulin als Energiequelle.

Inulin gilt als der wichtigste präbiotische Ballaststoff. Es ist in z.B. Chicoree, Topinambur, Radicchio, Schwarzwurzel, Artischocken, Knoblauch oder Zwiebel enthalten. Prinzipiell ist Gemüse immer GUT. Je regelmäßiger Ballaststoffe in der Nahrung enthalten sind, desto eher bleibt unser Mikrobiom stabil bzw. gesund – wir sprechen dann von einer Eubiose. Im Umkehrschluss gilt: eine Dysbiose (Fehlbesiedelung unseres Mikrobioms mit Fäulnisflora und Pilzen) entsteht sehr leicht, wenn wir zu wenig fermentierbare Ballaststoffe wie Inulin und Pektin zu uns nehmen.

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